Volleyball im Verein - meine Heimat

Mit dem Projekt „Volleyball im Verein – meine Heimat“ möchte der Volleyball-Landesverband Württemberg e.V. (VLW) heimatlosen Kindern in Stuttgart eine soziale und emotionale Heimat im (Volleyball-) Sport geben.

Vielen dieser Kinder fehlt nicht das Dach über dem Kopf, sondern ein sozial und emotional intaktes Umfeld, wo sie Wertschätzung und Vertrauen erfahren sowie an der Gesellschaft teilhaben können. Der Volleyballsport, bei dem das Miteinander ein wesentlicher Spielgedanke ist, will die Wertevermittlung durch Sport ermöglichen. Dazu bietet der VLW zwei Camps für je 25 Kinder an, in denen „heimatlose“ oder von Kinderarmut betroffene Kinder die Möglichkeit haben, unter Anleitung ein Projekt zu planen und gemeinsam Volleyball zu spielen. Perspektivisch will der VLW mit den Kindern und Jugendlichen über das Camp hinaus an Projekten arbeiten, um die Nachhaltigkeit des Projektes zu sichern und langfristig eine „Heimat“ zu bieten. Ein Beispiel für eine solche Maßnahme sind Volleyballturniere von Kindern für Kinder. Auch Patenschaften für benachteiligte Kinder und Jugendliche sollen entstehen und die Finanzierung von Vereinsbeiträgen oder Kosten für Sportbekleidung ermöglichen. Unterstützt wird das Projekt von Children-First e.V., einem gemeinnützigen Verein, der sich der Unterstützung von Kindern aus sozioökonomisch schwachen Verhältnissen, sowie schwer kranker oder obdach- und heimatlosen Heranwachsenden zur Aufgabe gemacht hat. Ferner widmet sich der Verein der Jugendgewalt-Prävention und schließt dabei die Förderung von Sport und Bildung mit ein.

Ein weiteres, wichtiges Ziel, welches der Verein verfolgt, ist die Schließung von Partnerschaften mit anderen ehrenamtlichen Organisationen, die sich auf mindestens einen der Förderungspunkte des Vereins ausgerichtet haben.