Spielbetrieb in der Corona-Alarmstufe
  18.11.2021 •     Corona , Verband , Aktive , Senioren , Jugend , Mixed


Spielbetrieb in der Corona-Alarmstufe

Die Corona-Alarmstufe in Baden-Württemberg ist am Mittwoch, 17.11.2021 in Kraft getreten und bringt neue Regelungen für den Sportbetrieb.

In der Alarmstufe gilt für den Trainings-/ Übungsbetrieb und für Wettkampfveranstaltungen die 2G-Regelung (Geimpft und Genesen). Eine Ausnahmeregelung gilt für beschäftigte Personen (z. B. Trainerinnen und Trainer) - unabhängig davon, ob diese hauptamtlich oder ehrenamtlich tätig sind - die für den Trainings- und Übungsbetrieb einen Antigen-Testnachweis an jedem Präsenztag benötigen. Diese Ausnahme gilt jedoch nicht für Wettkampfveranstaltungen.

Schülerinnen und Schüler sind in der Alarmstufe von 2G ausgenommen und müssen keinen Testnachweis vorlegen, da sie regelmäßig drei Mal pro Woche in der Schule getestet werden, reicht die Vorlage des Schülerausweises, einer Schulbescheinigung , einer Kopie des letzten Jahreszeugnisses, eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule. Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen müssen in der Alarmstufe einen negativen Antigen-Test vorlegen. 

Erwachsenen-Spielbetrieb
Der Spielbetrieb der Damen und Herren wird unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen in der jeweiligen Corona-Stufe fortgeführt. Bei aktuell gültiger Corona-Verordnung findet der Spielbetrieb in der Alarmstufe in der 2G-Regelung, in einer evtl. wiederkommenden Warnstufe unter der 3G-Regelung statt. Maßgeblich sind dabei stets die behördlichen Regelungen zur Pandemie-Situation, die für den Heimverein gelten, bzw. in der Kommune gelten, in der die Spielhalle liegt.

Sieht sich ein Verein nicht in der Lage dazu, unter den herrschenden Bedingungen zu spielen, kann das Spiel nach Rücksprache mit der spielleitenden Stelle verlegt werden. Die Verlegung ist möglichst frühzeitig, aber spätestens Mittwoch vor dem Spiel zu beantragen. Als letzte Antragsfrist gilt für das kommende Wochenende Freitag, 19.11.2021 um 15.00 Uhr.

Wir appellieren daran die Sonderregelungen mit dem Höherspielen ab dem ersten Spieltag und dem Festspielen erst ab dem fünften Einsatz in der höheren Liga zu nutzen, um Spielverlegungen möglichst zu vermeiden. Eine Verlegung ist für die beantragenden Mannschaften straffrei.

Die Frist zum Nachholen der Vorrundenspiele ist zunächst das Wochenende 12./13.02.2022. Sollte die Saison zu Ende gespielt werden können und ein Nachholtermin kommt nicht zustande, wird das Spiel für die Mannschaft als verloren gewertet, die die Verlegung beantragt hat. Auf eine Mitwirkungspflicht der beteiligten Mannschaften nach LSO 11.6.2 wird hingewiesen.

Jugend-Spielbetrieb
Der Jugend-Spielbetrieb wird unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen in der Alarmstufe fortgeführt.

Für den Großfeld-Jugendbereich gilt analog zum Erwachsenen-Spielbetrieb, dass Vereine kostenfrei ihre Spiele verlegen können, wenn sie sich nicht in der Lage dazu sehen unter den geltenden Bedingungen zu spielen. Die Verlegung ist möglichst frühzeitig, aber spätestens Mittwoch vor dem Spiel zu beantragen.

Die Frist zum Nachholen dieser Spiele ist das Wochenende 22.01./23.01.2022. Für die Leistungsstaffeln U20 müssen die Spiele bis zum Wochenende 05.02./06.02.2022 nachgeholt werden.

In der Kleinfeld-Runde ist eine Verlegung von Spieltagen nicht möglich. Sollte ein Verein nicht antreten können, muss er ebenfalls bis spätestens Mittwoch vor dem Spieltag den Staffelleiter/Bezirksjugendwart informieren.

Mixed-Spielbetrieb
Der Freizeitausschuss will den Mixed-Spielbetrieb möglichst aufrechterhalten, soweit es die Verordnungen und die lokalen Einschränkungen erlauben. Vom VLW werden deshalb keine Spieltage abgesagt.

Spielverlegungen werden grundsätzlich zugestimmt mit der Bitte um zeitnahe Absagen, damit alle Beteiligten (Ausrichter, gegnerische Mannschaften) planen können. Alle beteiligten Mannschaften sind aufgefordert, sich um einen Nachholtermin zu kümmern.

Allgemeine Informationen
Die Entscheidung, den Spielbetrieb fortzuführen, haben sich die Spielbereiche nicht leicht gemacht. Letztlich ist der Verband seiner Aufgabe gefolgt, den Sport und ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Interaktion und Teilhabe aufrechtzuerhalten. Der VLW folgt damit auch den Empfehlungen des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Wir bitten dringend darum, die veränderte Pandemie-Situation nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Das Ignorieren der Bestimmungen oder auch das Suchen und Ausnutzen von Regelungslücken ist in der aktuellen Zeit nicht angebracht.

Falls es in den nächsten Tagen oder Wochen zu weiteren gesetzlichen Änderungen kommen sollte, werden wir alle Vereine möglichst zeitnah informieren.