Neue Corona-Verordnung Sport veröffentlicht
  07.12.2021 •     Corona , Verband , Aktive , Senioren , Jugend , Mixed , Leistungssport


Neue Corona-Verordnung Sport veröffentlicht

Mit Beschluss vom 3. Dezember 2021 hat die Landesregierung die Corona-Verordnung erneut geändert. Mit Gültigkeit vom 6. Dezember 2021 hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg nun auch die Corona-Verordnung Sport fortgeschrieben. Folgende Änderungen der beiden Verordnungen sind für den Sport von Bedeutung:

In den Alarmstufen gilt, dass erwachsene Sportlerinnen und Sportler sowie ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer nur dann Zutritt zu Sportstätten haben, wenn sie geimpft oder genesen sind. In der Alarmstufe II ist für die Sportausübung in geschlossenen Räumen zusätzlich ein negativer Antigen- oder PCR-Testnachweis erforderlich (2G+). Dabei sind Personen mit einer Boosterimpfung von der Testpflicht bei der 2G-Regelung ausgenommen. Zudem werden folgende Personengruppen ohne Boosterimpfung bezüglich ihres Immunzustandes Personen mit einer Boosterimpfung gleichgestellt:

  • Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mehr als 6 Monate vergangen sind,
  • Genesene, deren Infektion nachweislich maximal 6 Monate zurückliegt 

Wer darf Testnachweise ausstellen und welche Testnachweise werden offiziell anerkannt?
Ausführliche Informationen finden Sie in den Informationen zu Testnachweisen und Meldepflichten. So ist es unter anderem möglich vor Ort beim Spieltag unter Aufsicht des Ausrichters, der das Vorliegen eins Testnachweises überprüfen muss, eine Testung durchzuführen.

Sonderregelungen für Schüler*innen
12- bis 17-Jährige haben weiterhin ohne Nachweis Zutritt zu Sportstätten, allerdings nur in Zeiträumen, in denen an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilgenommen wird. In den Ferien müssen in der Alarmstufe II 6- bis 17-jährige Schülerinnen und Schüler für den Zutritt zu Angeboten in geschlossenen Räumen einen negativen Antigen- oder PCR-Testnachweis vorlegen. Hierbei können bei immunisierten Schülerinnen und Schülern die oben im Zusammenhang mit der 2G-Regelung genannten Alternativen zum zusätzlichen Testnachweis zur Anwendung kommen. In den übrigen Stufen gilt diese Testnachweispflicht für den Zutritt zu Angeboten in geschlossenen Räumen nur für nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler in diesem Altersbereich.

An dieser Stelle möchten wir nochmals explizit darauf hinweisen, dass Schüler zwischen 12 und 17 Jahren (durch die regelmäßige Testung in der Schule) nur noch bis 31. Januar 2022 von der Testpflicht befreit sind und  solange für sie auch kein Zutrittsverbot im Bereich der 2G- oder 2G+-Regel herrscht. Ab 1. Februar 2022 müssen auch Schüler ab 12 Jahren einen Impf- oder Genesenennachweis erbringen, sofern die 2G- oder 2G+-Regel gilt. Bei Gültigkeit der 3G-Regel reicht dann wieder ein negatives Schnelltestergebnis.

Unsere FAQ unter https://www.vlw-online.de/corona haben wir entsprechend angepasst.