„Einfach in den Sand gehen und spielen“
  25.07.2022 •     Verband , Beachvolleyball


Mit der Playa de Gamundia 2021 kam erstmals die Baden-Württembergische Beach-Tour in die Stauferstadt. Ein A-TOP Beachvolleyball-Turnier der Männer und Frauen, das eine großartige Möglichkeit für die Sportlerinnen und Sportler bietet: die Siegerinnen und Siegern erhalten wichtige Punkte für die Deutsche Rangliste.

„Einfach in den Sand gehen und spielen“

Organisationsstandard, sportliches Niveau und vor allem die einmalige Zuschauerkulisse sind ein besonderer Anreiz und lockt Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland auf den Gmünder Marktplatz. Los geht’s nun am 30. und 31. Juli jeweils gegen 9.30 Uhr. Und vom 2. bis 3. August sind dann die Amateure am Start. An dem Platz an dem schon Olympiasieger Jonas Reckermann und Markus Dieckmann standen, wird es 2022 einen regionales Beachvolleyball-Turnier für Jedermann geben.

Ein 4 gegen 4 Mixed-Turnier soll vor allem für sommerliche Stimmung und gute Laune sorgen. Anmelden kann man sich zum Turnier unter playadegamundia.com .  

Und genau dazu rät auch Jonas Reckermann jedem, der Beachvolleyball spielen möchte: „Einfach in den Sand gehen und spielen. Und am besten mit Vier gegen Vier oder Drei gegen Drei beginnen, denn dann kommen längere Spielzüge zustande und man lernt dennoch alles, was man für das Beachvolleyball benötigt“, sagt Jonas Reckermann, der nach seiner erfolgreichen Karriere mit der Krönung Olympiasieg 2012 in London nun den Nachwuchs in Leverkusen fit macht. „Ich bin Lehrer an der Landessportschule in Leverkusen und unterrichte die Fächer Sport, Erdkunde und Athletik. Unser Ziel ist es, Schule und Sport für die Nachwuchssportler so zu vereinbaren, dass sie top vorbereitet werden auf ihre sportliche und berufliche Karriere“, so Reckermann. Selbst steht er nicht mehr so oft im Sand, sondern spielt Tennis bei den Herren 30, fährt Fahrrad oder spielt etwas Fußball. Die liebe zum Beachvolleyball wird aber nie enden, und so blickt Jonas Reckermann auch auf die Playa de Gamundia und die beiden Beachvolleyball-Events. „Das A-Top-Turnier hat ein sehr hohes Niveau. Hier starten oft junge Sportlerinnen und Sportler, um sich für eine Profikarriere zu bewerben oder es gehen Spitzensportler an den Start, die ihre Karriere ausklingen lassen möchten, ohne sich noch international auf allerhöchstem Niveau messen zu müssen“, so Reckermann. Besonders schön bei diesen Beachvolleyballturnieren in Deutschland, und nun am 30. und 31. Juli in Schwäbisch Gmünd auf dem Marktplatz, ist das Flair und die Atmosphäre: „Es werden immer die Fans mit eingebunden und das lockere Urlaubsfeeling ist trotz der Wettkämpfe durchgängig spürbar und sichtbar“, erklärt Jonas Reckermann.

Und am 2. Und 3. August können dann die Hobbysportler ihr Können unter beweis stellen. Dafür rät Reckermann: „Einfach anmelden, kommen und Spaß haben.“ Er selbst habe früher mit dem Volleyballspielen auf Rasen begonnen, ehe er bei einem Thekenturnier in seiner Heimatstadt zum ersten Mal mit dem Sand Kontakt hatte. Und noch ein Tipp hat der Olympiasieger parat:_ „Wichtig ist, jedes Zuspiel so hoch wie möglich zu machen, Flachpässe gehören in eine andere Sportart, zum Beispiel zum Fußball. Beim Beachvolleyball ist es wichtig, hoch zu passen, damit der Partner genügend Zeit hat für den Angriff.“ Ähnliches gilt für das Footvolleyspielen, was Reckermann in Gmünd auch schon getan hatte. „Footvolley hat sehr viele Ähnlichkeiten mit dem Beachvolleyball. Hier ist auch die Annahme extrem wichtig und das Zuspiel, um einen guten Angriff machen zu können. Auch von der Taktik ausgehenden gibt es viele gleiche Spielzüge. Aber natürlich muss die Footvolley-Elite, die nun vom 5. bis 7. August in Gmünd spielt, auch Footvolley spezifisch trainieren“, sagt Jonas Reckermann. 

Auf die Frage, ob Footvolley  das Zeug dafür hat, olympisch zu werden, äußert sich Reckermann: „Ja, warum nicht? Die Sportart hat Potenzial, ist sehr schön anzusehen und es spielen weltweit immer mehr Männer und Frauen Footvolley. Wenn jetzt noch das Organisatorische und ein paar andere Dinge zusammenlaufen, mit einer Weltmeisterschaft als Beispiel, kann Footvolley durchaus olympisch werden.“