Drei Volleyball-Jugendtrainerinnen des Jahres 2017
  13.07.2017 •     Freundeskreis


Die 13. Ausschreibung des Freundeskreises württembergischer Volleyball e. V. hatte mit 12 Bewerbungen und 13 Vorschlägen die bisher größte Resonanz aller Wettbewerbe um den „Volleyball-Jugendtrainer des Jahres“. 

Das Auswahlverfahren gestaltete sich angesichts der Vielfalt der einzelnen Werdegänge und Verdienste der vorgeschlagenen Jugendtrainer wiederum schwierig. Neben Trainern, die leistungsorientiert arbeiten, gibt es andere, die eher in die Breite wirken. Erfreulich war die Zahl der Aspiranten, die eine enge Bindung zwischen Schule und Verein erreicht haben oder in einem Grundschulprojekt tätig sind. Alle sind mit Jugendmannschaften am Spielverkehr des VLW beteiligt, überwiegend auf Bezirksebene, in einigen Fällen aber auch bis hin zu respektablen Plazierungen bei Deutschen Jugendmeisterschaften. 

Das Alter der Trainer lag zwischen 27 und 65 Jahren. Der Männeranteil war mit 8 Trainern überwiegend. Die Tätigkeitsdauer für den Verein lag zwischen 2 und 43 Jahren. Bei der fachlichen Qualifikation standen Hochschulabsolventen neben und C-Lizenz-Anwärtern. Also fürwahr ein weitgefächertes Spektrum an Voraussetzungen und Besonderheiten. 

Was aber allen Anträgen eigen war, ist die höchst erfreuliche Schilderung von Persönlichkeitseigenschaften der Vorgeschlagenen. Aus den Anträgen wird klar, wie ehrenamtliche Jugendarbeit in unseren Volleyballabteilungen funktioniert. In den meisten Vereinen ohne oder jedenfalls mit nur geringer Vergütung. Alle Trainer sind in einem Abteilungsumfeld tätig, in dem sie einen unverzichtbaren vielseitigen Anteil an den zahlreichen Aufgaben inne haben. Alle verstehen es, Kinder und Jugendliche zu motivieren, ihnen Spaß an der Bewegung zu vermitteln, Freude in der mannschaftlichen Gemeinschaft zu machen, Interesse an der Verbesserung der eigenen Leistung zu wecken sowie die gemeinsame Verfolgung von anspruchsvollen leistungssportlichen Zielen anzugehen.

Vielen Dank den Vorschlagenden für Ihre Mühen bei der Ausfüllung des umfangreichen Antragsformulars. Es hat ja beim Ausfüllen die große Hoffnung mitgeschwungen, bei der Auswahl vorne dabei zu sein und mit möglichst eingehenden Darlegungen zum guten Ergebnis beizutragen. Ohne die Bereitschaft vieler, in dem Wettstreit um die Auszeichnung eventuell auch zu unterliegen, würde die Ausschreibung ohne große Resonanz bleiben und die große Zahl der meist recht im Verborgenen tätigen Trainer nicht transparent werden. Daher haben wir großen Respekt vor ihrem Einsatz und hoffen, dass ihr Einsatz und Engagement uns und dem Volleyball erhalten bleiben. Antragsteller, die nicht ausgewählt wurden, werden ausdrücklich ermuntert, in ihrer guten Arbeit nicht nachzulassen und gelegentlich die Chance zu ergreifen, erneut einen Antrag zu stellen.

Der Freundeskreis hat die große Teilnehmerzahl und die hohe Qualität der Bewerbungen zum Anlass genommen, 2017 nicht nur eine Person als „Volleyballjugendtrainer des Jahres 2017“ auszuzeichnen. Er hat sich vielmehr entschieden 2 Anträge mit 3 Bewerbern oder genauer Bewerberinnen zu prämieren. Es sind dies der VfB Ulm mit Tatjana Oravec und Kirsten Anja Kohn und der SFC Höpfigheim mit Petra Wanke-Cee. Wir beglückwünschen die erfolgreichen Trainerinnen wie auch Ihre Vereine sehr herzlich und freuen uns auf die im Herbst vorgesehenen Auszeichnungsveranstaltungen.