BaWü Doppelsieger in Feldkirch
  24.01.2019 •     Leistungssport


Fast im Gleichklang gewannen die BaWü-Auswahlteams beim traditionellen Jahresauftaktturnier in Feldkirch „Doppelgold“. Ohne Niederlage und ziemlich überzeugend gelang es den Mädchen (04/05) und Jungen (03/04) bei der Talentfördermaßnahme auch, sich von Spiel zu Spiel zu steigern und in den beiden Finalspielen ihre jeweils besten Leistungen abzurufen. 

Die Mädchen starteten mit drei Vorrundensiegen gegen die Teams aus B-Team aus Serramazzoni (Modena), Satteins und den VBC Höchst. Während die ersten beiden Spiele ohne Gegenwehr absolviert wurden, musste gegen den letztjährigen Dritten des Turniers engagiert zur Sache gegangen werden. Trotzdem gelang ein glattes 2:0. 

Im Halbfinale traf man auf den letztjährigen Turniersieger aus Mulhouse, der aber nicht mit der Siegermannschaft sondern mit Spielerinnen des Jahrgangs 04/05 antrat. Diese Mannschaft war noch sehr in den Anfängen der Findung und wurde von den Löwinnen schlicht überrollt. Im Finale traf man dann nicht auf das A-Team aus Serramazzoni sondern erneut auf das Team aus Höchst, dass sich sehr kämpferisch (und mit anderen Spielerinnen gegenüber dem Samstag) 2:1 gegen die Italienerinnen durchsetzte. Von Beginn an spielte das Team sehr engagiert und gut geordnet und ließ den Gegnerinnen beim 16:25 und 15:25 keine Chance. Der Aufschlag war sehr wirkungsvoll und die Annahme – sehr erfreulich – absolut stabil. Chiara Nadalin konnte ihre Angreifer nach Belieben einsetzten und nutze auf den Schnellangriff über Lea Lumpp und Zoe Welz.  

Bei den „Burschen“ stand nach den Vorrundenbegegnungen gegen Dornbirn, Wolfurt und Modena der VfB Friedrichshafen als Finalpartner auf dem Feld gegenüber. Nach einem verlorenen ersten Satz gelang es den BaWü-Jungs um Kapitän Philipp Hornung Stück für Stück die schweren Aufschläge zu kontrollieren und zugleich mit einer besseren Positionierung in Block und Feldverteidigung das so wichtige Rückschlagspiel zu optimieren. Am Ende stand ein sehr stabiler zweiter und dritter Satz und erfreulicherweise dritter Turniererfolg in Folge auf der Habenseite, welcher zugleich den endgültigen Besitz des Wanderpokals für die BaWü-Löwen sicherte. 

Als Resümee waren sich beide Landestrainertrainer einig, dass die Talentfördermaßnahme zum Jahresbeginn sehr effektiv war und die Spieler und Spielerinnen sowohl individuelle wie auch kollektive Fortschritte gemacht haben. Die Bildung der neuen Ba-Wü Auswahlmannschaften erfolgt dann allerdings erst nach dem zweiten dezentralen Bundespokal im Oktober 2019.