Deutsche Beach-Meisterschaften U 16
  16.07.2021 •     Beachvolleyball , Leistungssport


Bei der Generalprobe gleich GOLD und zwei 4. Plätze aus dem Kies in Barby geschürft

Juli Saier und Lena Stumböck vom SV Kirchzarten sind die ersten Deutschen Beachvolleyball-Meisterinnen Deutschlands!! Sie setzten sich nach 3 Tagen und insgesamt 10 Spielen im Finale gegen WVV-Team Feldhaus/Neuß durch und mussten bis dahin so manche Klippe bestehen. Gegen Rust/Voth (WVV) konnte 2x im dritten Satz gewonnen werden, in der nächsten Runde mit 15:13 im 3. Satz und in der Hauptrunde mit 16:14 im Entscheidungssatz. 

Noch knapper wurde es gegen das Hamburger Team Beuck/Frommann, als der dritte Satz erst bei 18:16 zu Ende war. Aber so knapp, wie die Spiele am Samstag ausgingen, so glatt lief es dann am Finaltag. Nach drei 2:0-Siegen, einschließlich dem ungefährdeten 15:6; 15:3- Finalsieg gegen völlig erschöpfte WVV-Mädels, war das Treppchen erobert. 

Hanna Weinmann und Mirella Rederer kamen viel schwerer ins Turnier. In der sicherlich schwersten Vorrunde (die Teams belegten am Ende die Plätze 3, 4, 5, 25) gelang nur ein Sieg. Aber mit dem 2:0 in der Zwischenrunde gegen Thüringen war das Pech und der Wetterfluch des Freitags besiegt. Und am Samstag strahlte nicht nur die Sonne sondern auch die Mädels, die mit drei Siegen den Winnerbaum verteidigten und dabei auch das an 1 gesetzte bayerische Team Beyl/Winkler in den looser-baum schoben. 

So ging es dann am So morgen ins Ba-Wü-Halbfinale, in dem sich dass das Südbaden-Team mit nahezu fehlerfreiem Spiel gegen die beiden Württembergerinnen durchsetzten. Das Spiel um Platz drei ging dann leider noch mit 2:1 verloren. Trotz der beiden Niederlagen vom Sonntag gelang ein toller 4. Platz! 

Von den weiteren Ba-Wü-Teams gelang Tessi Hoeger und Diana Slabinski (NVV) der Sprung ins Hauptfeld. Sie beendeten das Turnier als 13.

Alle weiteren Teams kämpften sich tapfer durch den unteren Baum und erreichten den 19. (Julia Flüchter/Lotte Jacobs), 20. (Anne Riesterer/Linnea Schaefer), 21. (Noemi Blanke/Gwen Szabo), 25. (Eickhoff/Kraft) und 29. (Buban/Jauer). 


Bei den Jungs konnte mit Florian Forschner und Aurel Sprenger (TV Rottenburg) ein hervorragender 4. Platz erzielt werden. Mit einem soliden  Start am Samstag und knappen und hart umkämpften Spielen am Samstag spielten das Wildcard-Team im Halbfinale gegen den späteren  Deutschen Meister. 

Leider konnten die beiden Spieler sich im Spiel um Platz 3 nicht belohnen und verloren dies denkbar knapp. Drei weitere Teams aus Baden-Württemberg spielten sich in den Winnerbaum. Kilian Köble und Luca Wahrlich (Heidelberg/Rottenburg) erspielten sich einen großartigen 9. Platz, obwohl kaum gemeinsame Vorbereitungen für das junge Team möglich waren. Auch Levin Rieber und Benedikt Jokisch (FT Freiburg) erzielten mit viel Kampf den 9. Platz. Die beiden Heidelberger Oskar Dertinger und Nils Poggemöller landeten auf dem 13. Platz.  Alle weiteren Teams aus Baden-Württemberg spielten um die hinteren Plätze und erreichten den 23. (Huckle/Hornikel), 25. (Knöller/Kreutz) und den 29. Platz (Giesenberg/Hameister, Ebel/Günther).