Auf Spuren eigener Vorbilder

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Kurz vor Halloween ging es für die Spieler:Innen des Landeskaders der ARGE erneut für vier Tage, von Donnerstag bis Sonntag, nach Mulhouse (Frankreich). Neben vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten und einem Besuch bei der Profi-Damenmannschaft der aktuell ungeschlagenen Volley Mulhouse Alsace, wollte man vor allem den Grundstein legen, um den gerade erst erfolgreichen Bundespokalsieger:innen aus BaWü nachzueifern. Die sich neu kennenlernende Lehrgangsgruppe bestand aus je 14 Spielerinnen und Spielern der Jahrgänge 2009 – 2011 mit insgesamt fünf Trainer:innen, die mit ihren Schwerpunkten Feldzuspiel, Block- und Feldabwehr, sowie viel taktischem und technischem Know-How, allen Spieler:Innen ein forderndes und niveauadäquates Programm bieten konnten.

Bereits kurz nach der Anreise am Donnerstagmittag ging es für alle Teilnehmenden in die ausgezeichneten Trainingshallen des ARGE-Partners, dem Ausbildungszentrum in Mulhouse. Dort standen die ersten Einheiten am Ball auf dem Programm. Viele Spieler:innen sammelten dabei nicht nur ihre ersten Erfahrungen im Landeskader, sondern lernten auch ihre bislang unbekannten Mitspieler:innen kennen. Zwar starteten die Einheiten noch etwas holprig, doch mit hoher Motivation und großem Einsatz bewiesen alle, dass sie ihre Einladung verdient hatten. So konnten die Landestrainer – bei den Jungs Philipp Sigmund mit seinen Co-Trainern Tom Kaufhold und Alexander Vorsterman van Oijen, bei den Mädchen Sven Lichtenauer mit Co-Trainerin Selina Paul – zufrieden in den ersten Abend gehen.

Am Freitagabend ging es wie in den letzten Jahren gegen Teams aus dem direkten Umkreis, um das Erlernte anzuwenden. Die Mädchen bewiesen, wie schlagkräftig sie sind und hatten beim deutlichen 4:0 gegen die lokale Damenmannschaft die Möglichkeit, sich auf die Vermeidung von Eigen- und Leichtsinnsfehlern zu konzentrieren. Die Jungs des ARGE-Landeskaders mussten sich dagegen gegen die erfahrene französische Oberligamannschaft aus Kingersheim enorm strecken, um den Männern auf der anderen Seite einen Satz beim leistungsgerechten 1:3 abzuringen. Die Ba-Wüler zeigten bereits während des Spiels, das vor allem vom beeindruckenden Stellungsspiel der Gegner geprägt war, Anstiege in ihrer Lernkurve und bewiesen, dass sie als Gruppe näher zusammengerückt waren. Bei beiden Nachwuchsteams kamen alle Spieler:innen zu wertvollen Spielanteilen und konnten ihren Teil zu erfolgreichen Ballwechseln beitragen.

Fazit: Alle Teilnehmenden konnten wichtige Schritte in die richtige Richtung machen und ihren zahlreichen Vorgänger:innen nacheifern, von denen nicht wenige inzwischen erfolgreiche Profis sind.

Nach weiteren Einheiten am Samstag, in denen man die Lehren aus den Spielen als Basis für zusätzliche Lernziele nahm, durfte sich die gesamte Delegation der ARGE über eine Einladung des Erstligateams der Damenmannschaft aus Mulhouse freuen. Die Volley Mulhouse Alsace, die in der französischen Ligue A spielen, schlugen in einem unterhaltsamen Spiel Terville Florange mit 3:1 und hinterließen ausschließlich gut gelaunte Lehrgangsteilnehmer:innen, die sich mit viel Jubel und einigen LaOla-Wellen beim Heimteam bedankten.

Mit einer letzten Trainingseinheit am Sonntagmorgen, sowie dem gemischten „Turnier der Giganten“, konnte man die Kadermaßnahme ohne Verletzungen und rundum zufriedenstellend abschließen. Beide Teams entwickelten sich nicht nur technisch, individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch weiter und durften diese Fortschritte am französischen Gastgeber testen, sondern hatten auch das Privileg internationale Wettkampfhärte zu sammeln und zu einer homogenen Truppe zusammenzuwachsen. Außerdem war der Austausch mit den französischen Gegnern und Athlet:innen des Internats auch abseits des Spielfelds für Trainer:innen und Spieler:innen sehr wertvoll und hilfreich, um neue Sichtweisen auf den Leistungssport zu bekommen.

Alle Teilnehmer:Innen freuen sich bereits jetzt auf kommende Maßnahmen und sind heiß darauf auch in ihren Heimatvereinen weiter an sich zu arbeiten.

Dabei waren:


Männlich: Lenz Wernet, Valentin Sommergruber, Freddy Tischer, David Pampel (VfB Friedrichshafen), Julius Joos (FT 1844 Freiburg), Lennart Schnaithmann (MTV Ludwigsburg), Kehdinga Kemtchou (TV Rottenburg), Julius Großner (TSV Mimmenhausen), Max Knapp, Erik Billet (SSC Karlsruhe), Johannes Schletz (VfB Ulm), Nico Schmitt (VC Offenburg), Benedikt Gürtler (SV Sinsheim), Kian Heissenberger (SV Fellbach).

Trainer: Philipp Sigmund, Tom Kaufhold, Alexander Vorsterman van Oijen.
Physiotherapeutin: Michaela Wied.


Weiblich: Finja Bitter, Lotte Helbig, Kaya Kuhr, Amelie Mehl, Lina Schwager (AV MTV Stuttgart), Elena Kohler (TG Biberach), Julene Krohn (Heidelberger TV), Enni Baur (TV Rottenburg), Louisa Möbius (SpVgg Holzgerlingen), Tabea Reichert, Lotta Roth (TSV Mimmenhausen), Leni Scheuer, Amelie Tittes (VC Offenburg), Jessika Maier (SV Karlsruhe Beiertheim).

Trainer: Sven Lichtenauer, Selina Paul.
Physiotherapeutin: Michaela Wied.

Bericht und Bilder: Verband/AVO.

veröffentlicht am Donnerstag, 6. November 2025 um 15:24; erstellt von Jahns, Lina-Marie
letzte Änderung: 06.11.25, 15:33

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