Synergien bündeln und BSP Stuttgart strukturell weiter stärken

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In der Welt des Volleyballs ist Stuttgart mehr als nur ein Name – es ist ein Versprechen für die Zukunft. Im Zentrum dieser dynamischen Entwicklung steht der Bundesstützpunkt (BSP) Stuttgart, der jetzt einen weiteren Sprung nach vorne gemacht hat. Erstmals spielt unser Stützpunktteam in der 2. Bundesliga und das durchaus erfolgreich. Trotz des Abgangs der Top-Spielerin Leana Grozer (SSC Palmberg Schwerin, 1. Bundesliga), konnte das Team bereits 2 Siege erringen und insgesamt 13 Sätze gewinnen. Damit beweist der BSP eindrucksvoll sein Potenzial und seinen unbedingten Willen, sich ständig weiterzuentwickeln.

Die Spielerinnen am BSP Stuttgart werden bereits jetzt sehr gut durch Trainer Sebastian Schmitz und Co-Trainer Leon Zimmermann betreut. Die Entwicklung ging dabei in den vergangenen Jahren stetig voran.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass im Team des MTV BSP Stuttgart sechs Spielerinnen auf der aktuellen Kaderliste des Deutschen Volleyballverbandes stehen (4x NK1 = Bundeskader, 2x NK2). Insgesamt umfasst die Trainingsgruppe am Bundesstützpunkt 18 Spielerinnen, welche wöchentlich professionell trainiert werden. Es liegt auf der Hand, dass ein hauptamtlicher Trainer und ein dualer Student (Co-Trainer) mit ihrer akribischen Arbeit zeitlich an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Wir wollen mehr: Wir streben danach, den Stützpunkt zu einer überregionalen Institution zu machen, die nicht nur Talente anzieht, sondern sie auch zu Spitzenathletinnen formt.

Kim Renkema, die Sportdirektorin des Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart, sieht in der aktuellen Situation nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine Chance zur Weiterentwicklung. Ihre Worte bei der Verkündung der neuesten Pläne spiegelten sowohl Entschlossenheit als auch Vision wider. Es ist eine Herzensangelegenheit für alle Beteiligten, den BSP Stuttgart nicht nur zu erhalten, sondern ihn zu einem Leuchtturm der Talentförderung zu machen.

Die Neustrukturierung des BSP ist ein Meilenstein in der Geschichte des Stuttgarter Volleyballs. Indem der MTV Stuttgart nun ab der kommenden Saison 2024/2025 den BSP leitet, entsteht eine synergetische Verbindung, die ihresgleichen sucht. Das Zweitliga-Team wird damit zur zweiten Mannschaft des MTV Stuttgart und tritt unter dem neuen Namen Sparda BSP Stuttgart an. Diese Integration ist ein klares Bekenntnis zur Förderung junger Talente und zur Stärkung des Volleyballsports in der Region.

Ein entscheidender Faktor in diesem ambitionierten Projekt ist die Unterstützung durch die Sparda-Bank, die nicht nur finanzielle Sicherheit bietet, sondern auch ein starkes Signal für gesellschaftliche Verantwortung setzt. Die Bank, bekannt für ihr Engagement im Sport, sieht in der Förderung des Nachwuchses eine wichtige Investition in den Übergang zum Leistungssport – eine Perspektive, die wir als VLW/BSP nur zu gerne teilen.

Das Ziel ist nicht neu: Die optimale Förderung weiblicher Volleyball-Talente, die nahtlose Integration in den Profisport und die Schaffung von Karrierewegen, die junge Spielerinnen nicht nur träumen lassen, sondern ihnen konkrete Perspektiven bieten. Die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort: MTV Stuttgart (inkl. der Volleyballakademie als eigene Abteilung), dem Allianz MTV Stuttgart sowie dem Volleyball-Landesverbandes Württemberg und der Sparda Bank, als starker Partner aus der Wirtschaft, eröffnet dabei neue Möglichkeiten.

Das Engagement aller Beteiligten, die klare Vision und die strukturellen Verbesserungen sind ein starkes Fundament für die Zukunft. Wir stehen am Anfang einer spannenden Reise, die den Volleyball in Stuttgart und weit darüber hinaus nachhaltig prägen kann. Denn zusammen sind wir stark und unterstützen die Spielerinnen auf ihrem Weg in den Profisport.

Foto: Tom Bloch (www.tombloch.de) 

veröffentlicht am Dienstag, 30. Januar 2024 um 17:40; erstellt von Engelhardt, Torben
letzte Änderung: 02.02.24 07:40

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