Aktuelle Informationen | Coronavirus

Unter folgenden Reitern findet ihr alle relevaten Informationen rund um Corona und den Spielbetrieb im VLW

1. Findet die Saison 2021/2022 statt?
Die Saison ist geplant und soll, nach derzeitigem Stand, gem. Rahmenterminplan stattfinden. Alle Spielpläne in den einzelnen Ligen sind hier zu finden
Aktive / Mixed / Jugend

2. Welche Rahmenbedingungen sind für den Spielbetrieb zu beachten? 
Grundlegend gilt im VLW-Gebiet die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Nachzulesen unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/  
Aktuell gilt die Verordnung vom 16. September 2021: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/neue-corona-verordnung-ab-16-september-2021/ 

Folgende stufenabhängige Regelungen sind zu beachten

  • Basisstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel. Ein negativer Antigen-Schnelltest ist hier ausreichend. 
  • Warnstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel – wobei hier ein negativer PCR-Test erforderlich ist. Im Freien gilt die 3G-Regel – hier ist ein negativer Antigen-Schnelltest ausreichend.
  • Alarmstufe: In geschlossenen Räumen und im Freien gilt die 2G-Regel. Das heißt, Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, sind von der Teilnahme ausgenommen.

Neben den Bedingungen des Landes können die örtlichen, zuständigen Gesundheitsämter weitere Auflagen auferlegen. Der VLW hat zur Unterstützung und zur Orientierung Handlungsempfehlungen vorbereitet, die helfen sollen die derzeit gültigen Regularien einzuhalten, gewissenhaft und sorgsam den Einstieg in den Spielbetrieb zu gestalten und den Gesundheitsämtern ein akzeptables Hygiene-/Schutzkonzept vorzulegen.

3. Findet ein Wettkampfbetrieb statt, wenn die Warnstufe bzw. Alarmstufe gilt?
Wenn eine Mannschaft durch 2G (Alarmstufe) oder fehlendem PCR Test (Warnstufe) keine spielfähige Mannschaft zusammen bekommt, kann die Mannschaft entsprechend SO 11.7 eine Spielverlegung beantragen, die vom Staffelleiter genehmigt wird. Die "Nichtspielfähigkeit" muss durch schriftliche Nachweise bestätigt werden. Nicht nachholbare Spiele werden verloren gewertet. Eine coronabedingte Strafe für diese Spielabsage entfällt. Die Staffelleiter und beteiligten Akteure (Mannschaften, Schiedsrichter, Presse und Zuschauer) sind zu informieren.

4. Wer ist für die Kontrolle der Nachweise verantwortlich?
Der Ausrichter (Heimverein) ist für die Kontrolle der 3G‐Regel (keine Dokumentationspflicht) und die Kontaktnachverfolgung (Dokumentationspflicht) verantwortlich. Der gastgebende Verein kann den
Gastmannschaften ermöglichen, auf dem hier zur Verfügung gestellten Formular die Einhaltung der 3G‐Regelung zu dokumentieren. Dies muss der gastgebende Verein spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Spieltag den Gastmannschaften mitteilen. Die Verantwortung verbleibt dabei allerdings beim gastgebenden Verein.

5. Wie kann ein negativer Corona-Schnelltests (Basisstufe) nachgewiesen werden?

  • Durchführung vor Ort unter Aufsicht der/des Veranstalterin/Veranstalters*
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt,
  • von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (Corona-Teststation) vorgenommen oder überwacht werden oder
  • im Rahmen der Testung an den Schulen.

Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.

*Die Gästemannschaften, externen Schiedsrichter und ausrichtenden Vereinen sollten Antigen‐Selbsttest‐Kits (verschlossen) und die Unterlagen zur Dokumentation bereithalten. Es besteht kein Anspruch auf die Bereitstellung der oben genannten Materialien durch den gastgebenden Verein! Gleichwohl empfehlen wir den gastgebenden Vereinen, einen kleinen Handbestand an Test‐Kits vorzuhalten, den sie im Ernstfall kostenpflichtig an die Gastmannschaften abgeben können, um z.B. Probleme wegen Defekten/Problemen am Handy (Nichtabrufbarkeit des Impfnachweises), etc. kurzfristig lösen zu können. Diese Tests müssen in einem Zeitraum 75 Minuten bis 60 Minuten vor dem ersten Spiel (Hallenöffnung) stattfinden. Nach diesem Zeitfenster besteht kein Anspruch mehr auf diese Form der Tests

6. Sind Zuschauer zugelassen?
Zuschauer sind zugelassen. In geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht und alle Besucherinnen und Besucher müssen einen Geimpftennachweis, einen Genesenennachweis oder ein negativen Corona Antigen-Schnelltest (Basisstufe) bzw. PCR-Test (Warnstufe) vorweisen. In der Alarmstufe gilt 2G. Die Kontaktdaten der Gäste müssen dokumentiert werden. Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Dies kann mit einschlägigen Apps wie der CoronaApp oder Luca erfolgen. Wir empfehlen zusätzlich auch analog auf Papier die Nachverfolgung zu ermöglichen. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf am Training/Wettkampf nicht teilnehmen bzw. an keiner Veranstaltung als Zuschauer teilnehmen.  

Stufenabhängige Regelungen

  • Basisstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel. Im Freien gilt die 3G-Regel wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann und bei mehr als 5.000 Teilnehmenden. In allen Fällen ist ein Antigen-Schnelltest ausreichend. 
  • Warnstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel – wobei hier ein negativer PCR-Test erforderlich ist. Im Freien gilt die 3G-Regel – hier ist ein negativer Antigen-Schnelltest ausreichend.
  • Alarmstufe: In geschlossenen Räumen und im Freien gilt die 2G-Regel. Das heißt, Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, sind von der Teilnahme an der Veranstaltung ausgenommen.

7. Müssen Zuschauer zugelassen werden?
Nein. Sollten keine Zuschauer zugelassen werden bzw. die Kommunen eine Zuschauerbeschränkung für Spielhallen vorschreiben, ist dies auch kein Verlegungs- oder Absagegrund. 

8. Wie werden die Gästeteams über Zuschauerbeschränkungen, Duschmöglichkeiten und Hygienekonzepte informiert?
Die beteiligten Mannschaften und der Staffelleiter sind in den Einladungen über die Zuschauerverbote und -Beschränkungen (für Gäste und Gesamt), Duschmöglichkeiten und Besonderheiten im Hygienekonzepts zu informieren. Bereits versandte Einladungen ohne diese Angaben müssen angepasst und bis spätestens 14 Tage vor dem ersten Spieltag allen beteiligten Mannschaften und dem Staffelleiter vorliegen. Die Staffelleiter nehmen die zugelassenen Zuschauerzahlen in das nächste Rundschreiben auf. 
Im Allgemeinen kann vom Hygienekonzept des VLW ausgegangen werden. Sollten sich Änderungen ergeben (bspw. durch geänderte Bedingungen vor Ort), so sind diese unverzüglich an den Staffelleiter und die beteiligten Mannschaften zu kommunizieren. 

9. Was passiert bei einer Sperrung der Spielhalle an einem Ort?
Aufgrund von einer Infektion eines Sportlers (Sporthalle ist kontaminiert und es konnte noch keine Desinfektion stattfinden) oder aufgrund anderer behördlicher Gründe, könnte eine Sporthalle (auch kurzfristig) gesperrt werden – was gilt? Die Heimmannschaft hat das Recht eine zugelassene Alternativhalle anzubieten, um weiterhin den Vorteil eines Heimspiels zu haben. Sollte ihr dies nicht gelingen, so geht das Heimrecht auf die räumlich nächstgelegene Mannschaft über. Der Verein ist verpflichtet, den Staffelleiter und die spielleitende Stelle unverzüglich zu informieren. Sollte eine Verlegung so kurzfristig erfolgen, dass die Gastmannschaft und ggf. externe Schiedsrichter nicht mehr informiert werden kann/können ist ein neuer Termin notwendig. Der Staffelleiter legt eine einzelfallbezogene Frist fest.

10. Besonderheiten bei Zu- und Absagen aufgrund von Corona?
Es gibt viele gute Gründe, auf den Trainings- oder Spielbetrieb im Sinne der allgemeinen Gesundheit und Sicherheit zu verzichten. Eine allgemeingültige und faire Lösung bei gleichzeitiger Maxime der hundertprozentigen Gesunderhaltung (wenn es so etwas überhaupt gibt) wird es in den jetzigen Tagen nicht geben können.
Wir empfehlen jedem Spieler/in, jedem Team und Verein immer die Mitmenschen im Blick zu halten und sinnstiftend im Sinne der Gesundheit zu agieren. Der VLW wird  wohlwollend bei Strafen (aufgrund von Nichteinhaltung von Regelungen aus Gesundheitsgründen) agieren.

11. Wann wird ein Spiel „aufgrund Corona“ verschoben?
Um einen möglichst geordneten Spielbetrieb zu gewährleisten (von einer „Sicherstellung“ wird hier absichtlich nicht gesprochen), werden keine mündlichen „Abmeldungen“ für eine Verschiebung akzeptiert. Notwendig sind Krankschreibungen und/oder behördliche Weisungen, welche im Sinne der LSO eine Verschiebung unabdingbar machen (Verlegungsanforderungen wie bei verletzten bzw. erkrankten Spielerinnen und Spielern z.B. Mindestanzahl verbleibender Spieler usw.). 

12. Was muss unternommen werden, wenn eine Person positiv auf Corona getestet wird? 
In diesem Fall gilt, vor allem, die behördliche Anweisung. Demnach erfolgt zuerst die Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

  • Austausch über die nächsten Schritte und weiteres Vorgehen (häusliche Quarantäne und zukünftige Folgetests)
  • Kontaktnachverfolgung im Verein gem. Anhang RKI Kontaktinfo
  • Abklärung über Auswirkungen auf den Spielbetrieb (notwendige Einschränkung weiterer Spieler/innen)

Wenn Auswirkungen auf den Spielbetrieb bestehen, sind weiterhin sofort folgende Personen zu kontaktieren

  • Staffelleiter & spielleitende Stellen im VLW (gem. §6 der Handlungsempfehlung).
  • Das zuständige Gesundheitsamt legt fest, wie das weitere Verfahren ist. Erfahrungsgemäß handelt es sich um die Ermittlung von Kontaktpersonen, weitere Testungen in regelmäßigem Abstand und um Quarantäne.
  • In Abstimmung mit dem VLW und dem zuständigen Gesundheitsamt sollten alle möglichen Teilnehmer (Aktive, Gegner, Schiedsrichter, Zuschauer) über interne Kanäle und die Presse informiert werden.

13. Wie und bis wann ist eine behördliche Weisung nachzuweisen?
Die behördliche Weisung ist unverzüglich nachzuweisen. Dies bedeutet sofort bei Information an den jeweiligen Staffelleiter und die spielleitende Stelle. Sollte ein behördliche Weisung nicht vorliegen, ist diese unmittelbar nach Erhalt einzureichen. Vorab sollte mit dem Staffelleiter und der spielleitenden Stelle Kontakt aufgenommen werden und geprüft werden, ob ein Verlegungsgrund wirklich vorliegt.

14. Das Testergebnis ist noch nicht klar/mein Team könnte im direkten Kontakt mit einem/r Infizierten gestanden haben, wie gehen wir damit um?
Im Sinne der Transparenz und dem Umgang im Sinne des Miteinanders und Fair-Play versuchen wir mit allen sogenannten „offene Infektionsketten“ sehr offen umzugehen. In den Fällen, in welchen keine behördliche Weisung, oder eine Krankschreibung vorgelegt werden kann, sind der jeweilige Staffelleiter, die spielleitende Stelle (§6 der Handlungsempfehlungen) und die betroffenen Teams/Schiedsrichter direkt zu kontaktieren. Ein Anrecht auf eine Verlegung besteht nicht, wir gehen allerdings von einer wohlwollenden Prüfung im Sinne der Gesundheit und der Fairness aus. 

15. Was passiert bei Krankheitssymptomen, wie bspw. leichtem Schnupfen und trockenem Husten?
Wir empfehlen dringend alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um eine mögliche Ansteckung egal welcher Art; insbesondere aber mit Covid-19 zu verhindern. Weiterhin sollte Abstand gehalten werden und beim zuständigen Arzt vorgesprochen werden, um eine Ansteckung mit SARS-CoV-2 auszuschließen. Unabhängig von den hier beschriebenen Empfehlungen gelten die Regularien der LSO, bzw. der oben genannten Regelungen zum Thema Verschiebung. Im Zweifelsfall sind Betroffene von Trainings- und Spielaktivitäten fernzuhalten.

16. Sind Handpfeifen erlaubt?
Ja, in dieser besonderen Situation sind Handpfeifen anstelle von Triller- und anderen Pfeifen gerne gesehen und sogar erwünscht. Ihr wisst nicht, was gemeint ist, oder wo ihr eine solche Pfeife zu erwerben könnt: www.vlw-shop.de/Volleyball/Schiedsrichter/Handpfeife-Wizzball.html  

17. In den Handlungsempfehlungen wird regelmäßiges lüften empfohlen, wird es im Winter nicht zu kalt, bzw. wann darf man nicht antreten?
Die internationalen Volleyballregeln besagen dazu: Die Temperatur darf nicht weniger als 10°C (50°F) betragen. Auf eine gute Lüftung ist zu achten, die Mindesttemperatur darf aber gerne deutlich überschritten werden.

18. Sie fühlen sich unwohl, bspw. aufgrund zu schlechter Belüftung/stickiger Luft. Darf man als Gastmannschaft absagen?
Der Ausrichter ist für die Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verantwortlich. Ihr könnt immer den Antritt verweigern. Dies bedeutet aber nicht, dass dies zur Neuansetzung eines Spiels führt. Die Staffelleiter und spielleitenden Stellen sind ebenso vorab zu informieren. Wir empfehlen die Kommunikation mit den Ausrichtern um vor Ort eine Lösung zu finden.

19. Wie werden die Zuschauer und Teams über das Hygienekonzept aufgeklärt? Und wer ist verantwortlich?
Der jeweilige Ausrichter (Heimmannschaft) ist für die Veröffentlichung (inkl. Einladung an die Gastteams), den Aushang in den jeweiligen Hallen und die Umsetzung des Hygienekonzeptes verantwortlich. Der VLW unterstützt bei der Erstellung durch Muster und Vorlagen, kann jedoch keine Verantwortung übernehmen. Wir empfehlen, dass ein Vertreter der Gastmannschaft dafür unterschreibt, dass sein Team die Regularien gelesen, verstanden und akzeptiert hat.

Am 15. September 2021 hat die Landesregierung Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung mit Gültigkeit ab 16. September 2021 veröffentlicht. Entscheidender Unterschied zur bisherigen Verordnung ist die Einführung eines Stufensystem.

> Corona-Verordnung Baden-Württemberg (gültig ab 16. September 2021)
> Corona-Regelungen auf einen Blick (gültig ab 16. September 2021)

Die bedeutendsten Regelungen für den Sport sind die verpflichtende PCR-Testung für nicht-immunisierte Personen für Trainings- und Wettkampfbetrieb in geschlossenen Räumen in der Warnstufe und der komplette Ausschluss von nicht-immunisierten Personen in der Alarmstufe. Für Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder nicht eingeschult sind, gilt ebenso wie für Schülerinnen und Schüler, die an regelmäßigen Testungen im Schulbetrieb teilnehmen, eine Ausnahmeregelung bei der PCR-Testung in der Warnstufe. Für Personen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können bzw. für die keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde, genügt in der Warnstufe ein Antigen-Schnelltest.